Vegane Auberginen-Süßkartoffel Gyoza

Gyoza sind großartig. Zugleich knusprig und weich, mit würziger Füllung. Richtiges Comfortfood! Wir haben versucht eine vegane Variante zu kreieren, die zugleich geschmacklich den japanischen Wurzeln treu bleibt und auch für Fleischesser*innen interessant ist. Und das ist uns gelungen!

Von Gregor Schwayer
Am

Denn diese Füllung ist ein absoluter Bringer. Süß, erdig und eine wahre Umamibombe. Ihr könnt sie auch als Basis für Nudeln, Eintopf oder sogar als Brotaufstrich verwenden. In jedem Fall solltet ihr sie unbedingt ausprobieren!

Für die Gyoza auf den Fotos habe ich den Teig zwar selbst gemacht, aber da auch ich als vergleichsweise erfahrener Koch mehrere Versuche gebraucht habe, empfehle ich ganz klar, die fertigen Gyoza-Wrapper aus dem Asiamarkt zu verwenden. Der Mehrwert rechnet sich einfach nicht.

 

Also kommen wir direkt zur Füllung: Würfelt eine Aubergine, salzt sie leicht und lasst sie in einem Sieb für 20-30 Minuten abtropfen. Wascht sie kurz und trocknet sie ab. Auf die Art bekommt ihr die Bitterstoffe heraus.

 

Schält inzwischen eine Süßkartoffel und schneidet sie in Stücke. Kocht sie in Salzwasser bis sie weich sind. Gebt etwas Pflanzenöl in eine Pfanne und röstet die Auberginenwürfel mit dem feingehackten Ingwer bei mittlerer Hitze bis sie gut gebräunt und komplett gar sind. Gießt mit einem Schuss Sake, einem Schuss Mirin und einem Schuss Sojasauce auf. Fügt die abgetropften Süßkartoffelstücke hinzu und rührt gründlich um bis eine homogene Masse entsteht. Schmeckt mit Chiliflocken und Salz ab. Stellt die Masse beiseite und lasst sie auf Zimmertemperatur abkühlen.

 

Legt euch nun einen der Gyoza-Wrapper in die Hand, befeuchtet die Ränder und gebt etwa einen Teelöffel der Auberginen-Süßkartoffel-Masse in die Mitte. Verschließt ihn, indem ihr immer etwas mehr Teig von einer Seite nehmt und unter die andere Seite drückt. Das ist halb so schwierig wie es klingt, am besten, ihr seht selbst (in dem Video findet ihr auch wie der Teig für Potstickers und Gyoza gemacht wird, falls ihr das versuchen wollt):

Setzt eine Edelstahl- oder Gusseisenpfanne bei mittlerer Hitze auf und bedeckt den Boden leicht mit Pflanzenöl. Nehmt nach Möglichkeit keine Pfannen mit Antihaftbeschichtung! Je nach Qualität kleben eure Potstickers dort entweder zu sehr und zerfallen oder zu wenig und es formt sich keine Kruste! Setzt die Gyoza in die Pfanne und wartet, bis der Boden knusprig ist und sich leicht von der Pfanne lösen lässt. Gießt mit einem halben Glas Wasser auf, deckt die Pfanne ab und wartet, bis der Teig das gesamte Wasser absorbiert hat und durch ist.

Für eure Dippingsauce mischt einfach noch schnell Sojasauce, Chiliflocken, gehackten Schnittlauch und Sesam. Das wars auch schon. Ein echter Hingucker und das auch noch vegan und gesund!

Von Gregor Schwayer
Am

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