Rüben à la fancy

Bei einer Familienfeier wurde ich kürzlich gefragt, ob ich spontan eine Vorspeise zum anstehenden Festessen zaubern könnte. Selbstverständlich war meine Antwort ein selbstbewusstes „JA!“. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, dass die einzige verfügbare Hauptzutat eine Packung vorgekochter roter Rüben war. Rote Rüben? Für ein Festessen? Challenge accepted!

Von Gregor Schwayer
Am

Ich habe mich dafür entschieden, ein Tatar zuzubereiten und es mit Hilfe einiger weniger Zutaten mit passenden, starken Aromen zu etwas Besonderem zu machen. Das Ergebnis ist sowohl geschmacklich als auch optisch fancy, ohne den Geldbeutel zu strapazieren. Und als Bonus ist es spielend einfach in der Zubereitung.

Zutaten:

200g gekochte rote Rüben

50-60ml Mayonnaise

den Saft einer Zitrone

geröstetes Sesamöl

Schnittlauch

Salz, Pfeffer

optional: 100g gekochte Kichererbsen

Würfelt die roten Rüben. Wenn ihr ein Problem damit habt, den Rest des Tages tiefrote Hände zu haben, dann zieht euch dafür Handschuhe an. Gebt sie in eine Schüssel, und fügt etwas Salz und die Hälfte des Zitronensafts hinzu. Wenn ihr die Sache etwas gehaltvoller haben wollt und vielleicht eher als Hauptspeise, dann gebt an diesem Punkt die Kichererbsen dazu. Rührt um.

Gebt die Mayonnaise in eine andere Schüssel. Leert drei bis vier Esslöffel geröstetes Sesamöl dazu. Geröstetes Sesamöl gibt es sauteuer im Biomarkt oder ausgesprochen preiswert im Asiamarkt. Wenn ihr öfter mal asiatisch kocht, lohnt es sich, eine Flasche daheim zu haben. Fügt den restlichen Zitronensaft dazu, salzt, pfeffert und rührt, bis ein cremiges Dressing entsteht. Kostet, schmeckt ab und starrt ungläubig in die Schüssel, weil ihr nicht fassen könnt, wie aus diesen paar Zutaten so etwas Großartiges werden konnte. Der dritte Schritt ist optional.

Fügt schrittweise das Dressing zu den roten Rüben bis ihr die gewünschte Konsistenz erreicht habt. Hackt etwas Schnittlauch klein und richtet an. Bitteschön: Dieses Tatar ist preiswert, flott zubereitet und könnte problemlos im Vorspeisenbuffet eines feinen Restaurants undercover gehen!

Von Gregor Schwayer
Am

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