5 in 15: Antipasti

5 in 15 – 5 Zutaten, 15 Minuten Zubereitung. Unsere neue Serie soll es euch ermöglichen, auch in der stressigsten Woche oder am faulsten Wochenende eine anständige Mahlzeit auf den Tisch zu bringen. Diesmal streng genommen mit keinem Rezept, sondern eher einem Serviervorschlag für eine der einfachsten, aber größten kulinarischen Sommerfreuden: Antipasti.

Von Gregor Schwayer
Am

Der direkte Auslöser dafür, dass ich mich dafür entschieden habe, etwas so Einfaches, wie einen Antipasti-Teller in dieser Serie zu bringen, sind meine letzten Besuche in Triest. Die Trattoria vis-à-vis unserem Hotel hat zu jeder Runde Getränke kleine Schüsselchen mit Antipasti serviert. Bei der ersten waren es nur ein paar Oliven aber bei den späteren Runden hat die Besitzerin schon ganze Mahlzeiten springen lassen. Seitdem verbinde ich Antipasti mit Sommer und Urlaub. Deshalb hier mein Vorschlag für Antipasti für zwei:

Das Rezept ist gleich ein guter Anlass einmal zum Markt, statt zum Supermarkt zu gehen. Ihr braucht nur kleine Mengen von jeder Zutat und die Qualität ist wahrscheinlich auch besser. Bei der Gelegenheit könnt ihr gleich an euren Feilsch-Skills arbeiten!

Das wichtigste voraus: Alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben, also nehmt sie rechtzeitig aus dem Kühlschrank. Zwickt die Mitte jeder Prosciutto-Scheibe zwischen Daumen und Zeigefinger und drapiert so quasi „Prosciutto-Berge“ als Basis auf eurem Teller oder Brett. Schneidet die Tomaten in Scheiben – dafür werdet ihr ein sehr scharfes Messer brauchen, wenn sie wirklich reif sind – und verteilt sie dekorativ dazwischen. Das wird die Unterlage für den Mozzarella, den ihr gründlich mit Küchenrolle trocken tupfen solltet, damit das ganze kein Molke-Pool wird. Zupft den Mozzarella in mundgerechte Stücke, die ihr dann über die Tomaten legt. Jetzt streut noch die Oliven darüber und das Grundgerüst ist fertig.

Jetzt kommt der mindestens genauso wichtige zweite Teil: Dressing und Garnitur: Zunächst ein paar vorsichtige Spritzer Balsamico-Essig. Bloß nicht zu viel, sonst schmeckt alles nur noch danach. Dann träufelt großzügig das beste Olivenöl darüber, das ihr habt. Schmeckt mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer ab, garniert mit einigen Blättern Basilikum und es ist vollbracht!

Dazu passen knuspriger Toast oder Ciabatta und ein kühles Bier, wenn ihr es mit dem Triester Vorbild haltet. Sonst wohl eher ein Glas Wein.

Von Gregor Schwayer
Am

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