Spielraum

24 Stunden für den Planeten

Gutes Essen ist wichtig. Die richtige Rezeptauswahl freut nicht nur den Magen, sondern auch den Planeten. Wer ökologische Verantwortung übernehmen will, kann das in der Küche tun und zwar, indem er sich für nachhaltige Rezepte entscheidet.

Von Franziska Windisch
Am
Lesezeit 5 Min

Im Grund sind die Anforderungen, die an ein nachhaltiges Essen gestellt sind, nicht allzu schwer umzusetzen..

 

  • Die Produkte sollten regional und saisonal sein, denn der Anbau in Glashäusern und der Transport aus wärmeren Ecken der Welt ist energieintensiv und wirkt sich negativ auf den Treibhausemmissionen aus.

  • Je nachdem wie ressourcenintensiv einzelne Lebensmittel oder Produktkategorien in der Herstellung sind, finden sie mehr oder weniger Platz in nachhaltigen Rezepten. Ganz allgemein gilt, Fleisch und Milchprodukte haben eine hohe Ökobilanz, Getreide und Gemüse sind ressourcenschonender.

  • Auch beim Einkauf kann man auf Nachhaltigkeit achten, indem man bei verpackungsfreien Läden einkauft, oder in regulären Supermärkten Müll vermeidet.

  • Selbst zubereitetes Essen spart in der Regel CO2. Gerade wenn man dazu tendiert, sich das Mittagessen liefern zu lassen oder beim Bäcker sein Sandwich zu holen, entsteht ziemlich viel Verpackungsmüll.

  • Ganz allgemein gilt: Essen, das weggeworfen wird, wird umsonst produziert und stellt somit eine unnötige Belastung des Planetens dar. Einkäufe planen, selbst kochen, Reste aufbrauchen, statt wegwerfen - unter diesen Prämissen lebt ihr nachhaltiger.

 

Wir haben drei nachhaltige Rezepte, die euch durch den Tag begleiten. Zum Frühstück gibts warmen Haferbrei, als Mittagsgericht bereiten wir einen Rohkostsalat zu und abends wird ein Wirsingeintopf gekocht.

Haferbrei mit saisonalem Obst

Für den Haferbrei brauchst du:

  • eine Handvoll Haferflocken

  • ein Esslöffel Honig

  • Walnüsse je nach Geschmack

  • ein Stück saisonales Obst (z.B. Birne oder Apfel)

Zuerst werden Haferflocken mit Wasser und Honig in einem Topf vermischt und bei niedriger Temperatur aufgekocht. Währenddessen den Apfel oder die Birne reiben, die Hälfte in den Topf mischen und die andere Hälfte als Topping auf den angerichteten Brei geben. Mit Walnüssen garnieren - fertig!

Roher Rotkrautsalat

Für den Rotkrautsalat brauchst du:

  • einen halben Krautkopf

  • 200g Kohlrabi

  • eine Birne oder eine Orange

  • 2-3 Karotten

für das Dressing:

  • zwei Spritzer Senf

  • ein Esslöffel Weißweinessig

  • Salz, Pfeffer

  • ein Esslöffel Joghurt

Zuerst das Gemüse in feine Stifte schneiden oder grob reiben, dann alle Zutaten für das Dressing vermischen. Das Dressing über das Gemüse gießen, gegebenenfalls abschmecken. Der Salat kann in einer gut verschließbaren Jausenbox ins Büro transportiert werden und bietet mit einer Scheibe Brot oder einem Stück Gebäck ein tolles Mittagessen.

Wirsingeintopf

Für den Wirsingeintopf brauchst du:

  • einen halben Wirsingkopf

  • eine Handvoll getrocknete Aprikosen

  • Suppenwürze

  • 2-3 Kartoffeln

  • 100g Rollgerste

  • 100g Berglinsen

  • ein Lorbeerblatt

  • Salz, Pfeffer

 

Zuerst den Wirsing und die Aprikosen fein schneiden. Dann die Kartoffel Schälen und in Stücke schneiden. Die Aprikosen in einem großen Topf anbraten, den kleingeschnittenen Wirsing hinzugeben kurz andünsten und schließlich mit viel Wasser aufgießen. Sowohl einen Esslöffel Suppenwürze, als auch Berglinsen und Rollgerste hinzufügen. Ein Lorbeerblatt in den Topf werfen, den Eintopf solange kochen bis alles weich ist und je nach Geschmack mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Von Franziska Windisch
Am
Lesezeit 5 Min

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