Spielraum

Der ultimative Lunch-Wrap

Jetzt ist es bald wieder so weit: Ihr sitzt stundenlang im Hörsaal oder in der Bibliothek, der Akku ist leer, der Hunger groß. Für ein Mittagessen in einem Lokal reichen weder Zeit noch Geld und es sollte doch einmal wieder etwas Vernünftigeres als das ewige Supermarkt-Sandwich sein. Wir haben die Lösung für euch! Packt euch unsere Lunch-Wraps ein!

Von Gregor Schwayer
Am

Unser Rezept für Lunch-Wraps dauert nicht einmal 15 Minuten in der Herstellung und kommt gänzlich ohne Herd aus. Damit ist es auch in der verschlafensten Früh problemlos machbar. Außerdem hält es lange satt, ist supergesund und kann flexibel eurem Geschmack angepasst werden.

Zutaten:

Für einen Lunch-Wrap:

Eine große Weizentortilla

Eine große Handvoll Sesam (egal ob normal, ungeschält oder schwarz)

Eine halbe Tomate

Einen halben roten Paprika

Ein etwa 5cm großes Stück Gurke

Ein paar Oliven

Etwa 80g gekochte Kichererbsen (aus der Dose)

Etwa 80g Feta

Ein großzügiger Löffel Sauerrahm

Ein Schuss Zitronensaft

Eine halbe Knoblauchzehe

Frische Kräuter – z.B. Schnittlauch oder Petersilie

Olivenöl

Salz, Pfeffer

Als Grundlage, mit der wir die Tortilla bestreichen, verwenden wir eine einfache Tahina. Macht dafür aus dem Sesam, einer gleichgroßen Menge Olivenöl und etwas Salz eine Paste. Am einfachsten geht das mit einem Stab- oder Standmixer. Das Ergebnis hält sich problemlos mehrere Wochen lang im Kühlschrank und ergibt beispielsweise mit Honig gemischt einen der besten süßen Brotaufstriche, die ihr jemals gegessen habt. Also keine Angst, falls etwas übrigbleiben sollte – es wird nicht verkommen. Alternativ könnt ihr Tahina natürlich auch fertig kaufen.

Würfelt das Gemüse relativ fein. Tropft die Kichererbsen ab und schwenkt sie kurz in Olivenöl, Salz und etwas Zitronensaft.

Hackt den Knoblauch und gebt ihn mit dem Sauerrahm und der Hälfte des Fetas in eine Schüssel. Mischt gründlich, bis eine homogene Masse entsteht. Stellt die fertige Fetacrème beiseite.

Jetzt muss der Wrap nur mehr zusammengestellt werden. Bestreicht die Tortilla großzügig mit Tahina und verteilt darauf die Kichererbsen und das Gemüse. Bröselt den übrigen Feta darüber und finalisiert mit ein paar Löffeln Fetacrème und den Kräutern. Rollt die Tortilla auf die von euch bevorzugte Art – sei es klassisch als Wrap oder als Burrito – und wickelt sie gründlich in Alufolie ein. Euer Lunch ist reisefertig!

Das Rezept eignet sich außerdem ausgezeichnet als Basis für Resteverwertung. Ihr habt drei Blatt Wurst im Kühlschrank rumliegen, die niemand mehr will? Rein damit! Etwas gebratenes Gemüse vom Vortag? Perfekt! Gegrilltes Huhn vom Wochenende? Wunderbar!

Von Gregor Schwayer
Am

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