Spielraum

K&K – Wien kulinarisch

Jede Mahlzeit des Tages ist die Schönste. Umso besser, dass es in Wien reichlich Auswahl für jeden Geschmack gibt – von klassischer Semmel mit Butter und Marmelade zu Avocadotoast bis hin zu Schakschuka. Kulinarisch gibt es so einiges zu finden.

Von Helena Velaj, Franziska Windisch
Am
Lesezeit 7 Min

Frühstück / Brunch

Wirr

Das Wirr hat gleich zwei Standorte in Wien: Einen in der Burggasse 70 und einen am Yppenplatz. Die Speisekarten unterscheiden sich leicht und Frühstück wird von Montag bis Sonntag von 8:00 bis 16:00 serviert. Eines sei jedoch gesagt, die Portionen sind recht üppig.

Magdas
Das Magdas Hotel im Wiener Prater wird von Flüchtlingen betrieben. Der Brunch am Sonntag kostet 26€ pro Person. Im Anschluss kann man noch einen Abstecher in den Prater machen, zum Hundertwasserhaus im dritten Bezirk gehen oder einfach nur ein bisschen spazieren.

Erich & Ulrich
Im siebten Bezirk beim St.-Ulrichs-Platz findet man das Ulrich und dessen kleinen Bruder Erich. Beide Lokale bieten einen fantastischen Brunch. Doch während das Ulrich eher auf klassische Frühstücksvarianten wie Sweat Pleasure (Bio Semmeln mit Marmelade, Haselnuss-Nougat Fondue und frischen Früchten, 7.50€) setzt, baut das Erich auf ausgefallenere Frühstücksvariationen wie Breakfast Tacos (Kräuterkäseomelette mit gerösteten Champignons, knusprigem Speck, Avocadomash und Tomatensalsa in einem Taco, 9.50€). Im Erich wird das Frühstück täglich von 9:00 bis 16:00 Uhr serviert, während im Ulrich das Frühstück an Wochentagen von 7:30 bis 12:00 Uhr und an Wochenenden von 9:00 bis 15:00 Uhr bestellt werden kann. Sowohl das Ulrich als auch das Erich führen vegane Speisen.

Mill

Der Brunch im Mill ist nicht nur wegen der üppigen Auswahl an wirklich guten Speisen empfehlenswert, sondern vor allem auch wegen dem wunderschönen schattigen Gastgarten, in dem man die Leckerbissen genießen kann. Das Personal ist ebenfalls unglaublich nett. Mit 19€ All-You-Can-Eat ist auch das Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich tip-top.

Mittags / Abends

Hawidere
Nicht umsonst nennt man das Hawidere auch “das Wohnzimmer Wiens”, denn das Beisl-Design des Lokals hat etwas typisch Wienerisches an sich. Nicht so typisch hingegen sind die Burger und das Bier im Hawidere. Die Burger werden in einem Fladenbrot und mit Steakfries serviert. Zum Burger dazu kommt eine Bierempfehlung. Denn neben den vielen Burgervarianten bietet das Hawidere auch viele Craft Beer Sorten an. Doch auch für Veganer-und Vegetarier*innen gibt es Burger im Hawidere wie zum Beispiel einen Brussel Sprout Burger (frittierte Kohlsprossen, doppelt Cheddarkäse, Tomate, Zwiebel, Salat, hausgemachte Cocktail-, Knoblauch- & Grillsauce, 11.70€) oder einen Hot Tofu Burger (doppelt Räuchertofu, scharfe Green Pepper Sauce, Tomate, Zwiebel, Salat, Grillsauce, 13.70€)

Naschmarkt
Der Naschmarkt ist voller kulinarischer Entdeckungen: Ganz gleich, ob man in einem Restaurant Platz nehmen oder einen Imbiss vom Stand genießen möchte. Besonders beliebt ist das israelische Restaurant Neni, das auch den Tel-Aviv-Beach am Donaukanal betreibt. Neben dem vielfältigen Restaurantangebot findet man auch verschiedene Zutaten fürs Selberkochen - von exotisch bis regional.

Das Eduard
Am Sparkassenplatz im 15. Bezirk befindet sich Das Eduard, ein kleines Lokal mit modernem Flair. Ob Frühstück, Mittagessen oder ein Spritzer am Abend - es macht für fast jeden Anlass etwas her. Besonders schön ist es draußen am Platz zu sitzen, doch auch drinnen ist es wegen der großen Fenster immer schön hell und lichtdurchflutet.

Mamamon
Das Mammamon im 8. Bezirk bietet eine überschaubare, aber dafür äußerst köstliche  Auswahl thailändischer Streetfood-Spezialitäten und hat im Artikel hier eine Beurteilung der Redaktion erhalten. So viel sei gesagt: Wir waren begeistert.  

Vietthao

Wer authentisches vietnamesisches Essen mag, ist an dieser Adresse richtig. Im Vietthao lohnt es sich vor allem, die vietnamesischen Klassiker, die wir alle gut genug kennen wie Frühlings- und Sommerrollen oder Pho links liegen zu lassen und auch mal etwas Neues zu wagen. Man wird nicht enttäuscht.

Schöne Perle
In der Schönen Perle, in Fußweite zum Augarten gelegen, findet man eine große Auswahl an kreativer Wirtshausküche in gemütlichen und gleichzeitig urbanen Flair. Auch Vegetarier*innen finden eine große Auswahl an kreativen Wohlfühlgerichten. Nehmt Bargeld mit, Kartenzahlung ist nicht möglich.

Pizzeria Riva
Die Pizzeria Riva im 9. Bezirk und ihre Dependance auf der Summerstage am Donaukanal sind absolut empfehlenswert. Mittlerweile gibt es auch ein Lokal am Anfang der Favoritenstraße im 4. Bezirk. Für die Pizzen werden ausschließlich neapolitanische Zutaten verwendet und das schmeckt man auch.

Gasthaus Stern
Eure Eltern kommen zu Besuch und ihr wollt ihnen wirklich gute Wiener Küche präsentieren? Es gibt etwas zu feiern? Oder ihr wollt einfach nur richtig gut essen gehen und seid bereit, ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen? Dann ist das Gasthaus Stern ein Top-Tipp. Dort kann man wirklich gut essen. Es gibt tolle Wirtshausküche auf gehobenem Niveau, das Ambiente ist authentisch und die Kundschaft bodenständig. Ein Ausflug in den Außenbezirk Simmering, der sich lohnt!

Das Augustin

Das Augustin ist ein Lokal mit Wohlfühlfaktor. Das Essen ist super, die Gerichte für Vegetarier*innen und Veganer*innen sind kreativ und lassen keine Wünsche übrig. Das Service ist super lieb, die Desserts grandios und der Außenbereich im Sommer ein absolutes Wien-Highlight. Ihr seht schon, es gibt keinen Kritikpunkte.

Nyguens Pho Haus
Wenn man durch die Lerchenfelder Straße spaziert, kommt man an Nyguens Pho House kaum vorbei. Der Duft vietnamesischer Küche erfüllt die Straße, im Winter warten die Leute, wenn drinnen gerade kein Platz frei ist und im Sommer gibt es vor der Tür einige Sitzplätze. Die Nudelsuppen zählen zu den besten Wiens, sind vergleichsweise preiswert und das Service ist bemüht, für jede*n einen Platz zu finden.

Kaffee & Kuchen

Wenn Wien eines in Hülle und Fülle hat, dann Kaffeehäuser! Es ist schwer eine Auswahl zu treffen, doch wir haben mit dieser hier versucht die ganze Bandbreite abzudecken: Von traditionsreich bis hin zu modern.

Café Korb
Das Cafe Korb ist ein sehr traditionsreiches Cafe, das ganz die Wiener Kaffeehauskultur widerspiegelt. Kellner in Anzügen, Zeitungsständer, Melange und ein Apfelstrudel, der vom Time Magazine als “knock out” bezeichnet wurde. Im unteren Geschoss des Cafés gibt es einen Veranstaltungsraum, in dem hin und wieder Lesungen stattfinden. Wer außerdem ein wachsames Auge hat, findet im Cafe Korb auch den/die einen oder andere/n Politiker*in.

Diglas
Ebenfalls traditionsreich ist das Café Diglas beziehungsweise die Café Diglas, denn es gibt vier von ihnen in Wien. Jede Filiale gehört einem anderen Diglas-Familienmitglied. Die Cafés in der Wollzeile und am Fleischmarkt stechen mit ihrer Inneneinrichtung hervor. Die neueste Ergänzung, das Diglas im Schottenstift, versucht hingegen die Wiener Kaffeehauskultur einem jüngeren und moderneren Publikum schmackhaft zu machen. Der Gastgarten und der Veranstaltungsraum im Diglas im Schottenstift bieten Platz zum Feiern, im Sommer ist der Damenspitz ein absolutes Muss.

Jonas Reindl
Das Jonas Reindl ist ein Coffee-Shop in der Nähe der Haupt-Uni und wird deshalb vor allem von Student*innen viel genutzt. Der Kaffee, der im Jonas Reindl angeboten wird, schmeckt, im Gegensatz zu vielen der alteingesessenen Wiener Kaffeehäusern, auch wirklich gut.

Café Caspar

Das Café Caspar ist ein wirklich besonderes Café, das vor allem auch durch seine hochwertigen Mittagsmenüs besticht. Geführt wird das Lokal von katholischen Student*innen, was einen aber in keinem Fall abschrecken sollte. Hier können sich alle wohlfühlen.

Eiles
Nicht immer war das Eiles ein gutes Geschäft. Doch seitdem es neu übernommen wurde, kommt man aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Der Kaffee ist wirklich gut, das Service freundlich und das Ambiente besticht durch eine Mischung aus Tradition und Moderne. Auch das angebotene Essen ist nicht zu unterschätzen.

Von Helena Velaj, Franziska Windisch
Am
Lesezeit 7 Min

Follow