Spielraum

Salat. Aber bitte mit Steak!

Der Juli neigt sich dem Ende zu und mit ihm auch unsere vierteilige Serie über einfache und trotzdem beeindruckende Rezepte, die ihr für eure Dates zubereiten könnt. Für dieses Finale habe ich noch einmal versucht, in jeder Hinsicht das Beste herauszuholen. Minimaler Aufwand, maximaler Showeffekt und ein richtig gutes Endprodukt!

Von Gregor Schwayer
Am

Dieser Salat lebt von der Qualität und der Harmonie der Zutaten. Der Kontrast zwischen dem reichhaltigen Steak, dem scharfen, sauren Dressing und dem frischen Salat ergibt das perfekte Sommergericht. Und als Extrabonus eignet es sich auch für ein paar Showeinlagen, mit denen ihr eure Küchenskills beweisen könnt. Sogar, wenn ihr nicht wirklich welche habt. Dafür bin ich ja da!

Zutaten:

  • etwa ein 1,5cm dickes und 100 bis 150g schweres Steak pro Person (Welchen Cut ihr nehmt, überlasse ich euch.)

  • Salat, zum Beispiel Buttersalat, Vogerlsalat,…

  • zwei Handvoll Kichererbsen.

  • zwei Esslöffel scharfer Senf

  • Rapsöl

  • 2 Zitronen

  • etwas Salbei

  • eine Knoblauchzehe

  • 4 Radieschen

  • ein daumengroßes Stück Butter

  • hitzeresistentes Öl

  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Nehmt das Steak aus dem Kühlschrank und wartet, bis es Raumtemperatur hat. Trocknet es gründlich und salzt und pfeffert es großzügig. Drückt eine Knoblauchzehe an und stellt sie mit dem Salbei bereit. Jetzt gebt etwas Öl in eine Pfanne auf höchstmöglicher Hitze und wartet, bis es heiß ist. An dieser Stelle ein kleiner Disclaimer: Die tatsächliche Garzeit kann je nach Cut variieren! Um ganz sicher zu gehen, benutzt am besten die Handmethode! Legt das Steak vorsichtig und von euch weg in die Pfanne und wendet es nach neunzig Sekunden. Jetzt kommt eine Showeinlage, die nicht nur den Eindruck erwecken wird, ihr wüsstet, was ihr tut, sondern eine, die dem Gericht auch noch einen speziellen Twist verleiht. Nach etwa fünfundvierzig Sekunden auf der zweiten Seite gebt die Butter, den Knoblauch und den Salbei in die Pfanne. Übergießt das Steak für die nächsten fünfundvierzig Sekunden regelmäßig mit der schäumenden Butter. Anschließend nehmt es aus der Pfanne, leert die übrige Butter darüber und lasst es zumindest für zehn Minuten rasten. Den frittierten Salbei, den ihr dabei als Nebenprodukt bekommt, werft unter keinen Umständen weg. Salzt ihn leicht und bietet ihn als Snack an. Es gibt kaum etwas Besseres.

Länger braucht ihr für den Rest des Gerichts auch nicht. Gebt zwei Esslöffel scharfen Senf – Dijon, englisch, egal – einen großzügigen Schuss Rapsöl und den Saft von zwei Zitronen in eine Schüssel. Rührt mit dem Schneebesen bis das Dressing cremig ist und schmeckt alles mit Salz und Pfeffer ab.

Jetzt zu den Kichererbsen. Sie sollen der ganzen Sache etwas mehr Konsistenz geben. Ihr könnt sie auch durch Bohnen, Linsen oder sogar gekochte, überkühlte Kartoffeln ersetzen. Nehmt sie aus der Dose und spült sie mit Wasser ab. Ihr könnt sie natürlich auch selbst machen, wenn ihr unbedingt einen Tag früher mit dem Rezept anfangen und zwei Handvoll Kichererbsen einweichen und eine Stunde lang kochen wollt. Wascht den Salat und trocknet ihn gründlich. Mischt ihn mit den Kichererbsen und hebt das Dressing unter. Richtet auf Tellern an.

Jetzt kommt das Finale. Nehmt euer schärfstes Messer. Schärft es. Erstens, weil ihr ein richtig scharfes Messer für diesen Schritt wollt und zweitens, weil mit einem Wetzstahl herumfuchteln ein weiteres Mal den Eindruck erzeugen wird, ihr wüsstet, was ihr tut. Seht euch so ziemlich jeden Trailer eines Gordon Ramsay Formats an, dann wisst ihr, was ich meine! Gebt dabei Acht, euch nicht zu schneiden! Schneidet die Steaks in dünne Schnitten und verteilt sie dekorativ auf dem Salat. Garniert mit Radieschenscheiben und – wenn es richtig fancy sein soll – essbaren Blüten. Nochmal Pfeffer darüber mahlen und ihr seid fertig.

Von Gregor Schwayer
Am

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